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Das Labyrinth

 

Was ist ein Labyrinth?

Ein Labyrinth hat einen langen verschlungen Weg, der auf eine Mitte zuführt, wieder abbiegt am Ende dann sicher und ohne Sackgasse und Irrwege in die Mitte führt. Von der Mitte aus führt der gleiche Weg wieder nach außen.

Das Labyrinth ist eines der ältesten Symbole der Menschheit: Es ist in vielen alten Kulturen zu finden: auf indianischen Felszeichnungen, auf griechischen Silbermünzen oder auf römischen Mosaikböden.

Heute sind Labyrinthe an vielen Orten im öffentlichen und privaten Bereich zu finden. Alte wie in Chartres oder neue mit Bestand oder vergänglich, auf Wiesen, im Wald, am Strand, im Schnee, auf Bergen, auf Plätzen gelegt aus Steinen oder Ästen, markiert mit langen Stoffstreifen, gemalt auf Planen, gelaufen im Schnee und mit festen Wegen gebaut auf Parkflächen im Rasen, gestaltet auf Pflasterflächen auf Plätzen, oder gestaltet mit Pflanzen.

 

Ein Labyrinth ist kein Irrgarten

Die Gänge von Irrgärten werden meist von hohen Hecken, Mauern, Zäunen oder von Spiegelglas begrenzt, Gänge, in denen man sich verlaufen, „in die Irre gehen“ kann. Die Mitte ist nicht erkennbar. Im Gehen verliert man den Überblick, man weiß nicht, wo man sich befindet, man „blickt nicht durch“. Schnell entsteht im Irrgarten ein Gefühl der Ausweglosigkeit und Hilflosigkeit.  Da ist es gut den Irrgarten als "Spielplatz" zu erleben mit Möglichkeit der 'Erkundung und des Versteckens. Oft ist heute in der Mitte ein erhöhter Aussichtspunkt, der Überblick über die Irrwege gibt.

 

Der Weg zur eigenen Mitte

Beim Begehen des Labyrinths triffst du nur die Entscheidung zum Gehen. Der Weg selbst führt dich sicher den Weg zur Mitte. Mit deinen Füßen spürst du diesen verschlungenen, nicht selten irritierenden Weg. Aber vertraue, du wirst geführt. Was du spürst und empfindest bleibt deine Erfahrung.